Ipfmesse 2026: Fünf Tage voller Begegnungen – eine Bilanz mit vielen positiven Eindrücken
Die Fahrgeschäfte sind abgebaut, der Festplatz kehrt langsam wieder in den Alltag zurück. Zeit für einen Blick auf die Ipfmesse 2026: Wie fällt die Bilanz der Verantwortlichen aus? Was sagen Polizei, Rettungsdienst, Aussteller und Stadtverwaltung? My Fleckle hat die wichtigsten Stimmen und Eindrücke zusammengetragen.
Bopfingen.
Mit dem Ende der Ipfmesse 2026 ziehen Veranstalter, Einsatzkräfte und Aussteller ein durchweg positives Fazit. Ein friedlicher Verlauf, optimales Sommerwetter und eine hohe Besucherzahl sorgten dafür, dass die diesjährige Ipfmesse vielen Beteiligten in bester Erinnerung bleiben dürfte.
Polizei: „Eine tolle Ipfmesse“
Auch aus Sicht der Polizei verlief das größte Volksfest der Region ausgesprochen ruhig. Polizeisprecher Bernd Märkle spricht von einer „tollen Ipfmesse“. Besondere Vorkommnisse seien während der fünf Veranstaltungstage nicht zu verzeichnen gewesen. Das friedliche Miteinander der Besucher habe wesentlich zur positiven Gesamtbilanz beigetragen.
DRK: Ruhigste Ipfmesse seit vielen Jahren
Dieses Bild bestätigt auch das Deutsche Rote Kreuz. Klaus-Dieter Sterzig, der seit rund 20 Jahren die Einsatzleitung auf der Ipfmesse übernimmt, zieht eine außergewöhnlich positive Bilanz:
„Das war die ruhigste und schönste Ipfmesse der letzten 15 Jahre.“
Die Helferinnen und Helfer des DRK waren während der gesamten Ipfmesse regelmäßig auf dem Festgelände unterwegs. Zu den häufigsten Einsätzen gehörten Kreislaufprobleme, kleinere Schnittverletzungen und die üblichen Hilfeleistungen bei sommerlichen Temperaturen. Ernsthafte Zwischenfälle blieben erfreulicherweise aus.
Bürgermeister Bühler: „So machen Volksfeste Spaß“
Auch Bopfingens Bürgermeister Dr. Gunter Bühler zeigte sich begeistert vom Verlauf der Ipfmesse.
„Wir hatten optimales Ipfmesswetter. Aufgefallen sind mir die vielen jungen Leute auf der Ipfmesse, vor allem am Freitag und Samstag. Das freut mich persönlich sehr. Das zeigt, dass die Ipfmesse für alle Generationen ein beliebter Treffpunkt ist. So machen Volksfeste Spaß.“
Nach seiner Einschätzung bewegte sich die Besucherzahl am oberen Ende des langjährigen Durchschnitts. Damit dürften zwischen 250.000 und 300.000 Besucher die Ipfmesse an den fünf Veranstaltungstagen besucht haben.
GHV-Ausstellung überzeugt erneut
Auch im Ausstellerzelt des Gewerbe- und Handelsvereins Bopfingen und Umgebung e. V. fällt das Fazit durchweg positiv aus.
Insgesamt präsentierten sich in diesem Jahr noch mehr Aussteller als in den Vorjahren auf der verfügbaren Ausstellungsfläche. Das große Interesse der Unternehmen unterstreicht die Bedeutung der GHV-Gewerbeausstellung als wichtiger Bestandteil der Ipfmesse.
Lukas Minder, Mitinhaber von Orthopädie- und Schuhtechnik Minder, zeigte sich mit dem Besucherinteresse sehr zufrieden.
„Wir hatten sehr viele positive Gespräche mit Besuchern. Die Ipfmesse zieht auch überregional Kunden an, was deutlich für die Beliebtheit der Ausstellung spricht. Die Auftragslage ist gut. Die Auswirkungen einer solchen Messe sind aber erst Wochen später zu spüren, wenn die Folgegeschäfte folgen. Auch für die Bestandskundenbindung ist die Messe sehr wertvoll.“
Gerade diese langfristigen Kontakte machen den besonderen Wert der Gewerbeausstellung aus. Viele Investitionsentscheidungen werden nicht direkt auf der Messe getroffen, sondern entstehen aus den dort geknüpften Gesprächen.
Auch Julian Schwarz, 1. Vorsitzender des Gewerbe- und Handelsvereins Bopfingen und Umgebung e. V., zieht eine positive Bilanz. Das GHV-Ausstellerzelt war während der gesamten Ipfmesse vollständig belegt.
„Wir freuen uns daher schon wieder auf das nächste Jahr und auf eine tolle Ipfmesse 2027.“
Die Attraktivität der Gewerbeausstellung reicht inzwischen weit über die Region hinaus. So präsentierten sich in diesem Jahr gleich drei Unternehmen aus Österreich auf der Ipfmesse. Damit unterstreicht das GHV-Ausstellerzelt einmal mehr seine Bedeutung als einer der wichtigsten Eckpfeiler der Ipfmesse.
Mit der vollständig belegten Ausstellungsfläche und einer nochmals gestiegenen Zahl an Ausstellern setzt die Gewerbeausstellung ihre erfolgreiche Entwicklung der vergangenen Jahre konsequent fort.
Festzelt als Treffpunkt für Jung und Alt
Auch im großen Festzelt fällt die Bilanz durchweg positiv aus. Zahlreiche Besucher sorgten während der fünf Messetage für eine stimmungsvolle Atmosphäre. Musikalische Höhepunkte auf der Bühne lockten an allen Abenden Gäste aus der gesamten Region nach Bopfingen.
Für die Festwirtsfamilie Martina und Andreas Senz steht dabei jedoch nicht allein das Programm im Mittelpunkt.
„In erster Linie geht es um das menschliche Miteinander, viele Begegnungen, viele Gespräche, Freude und Spaß an einem Volksfest, welches wirklich zu den lebendigsten und schönsten in unserer Region zählt“, sagt Martina Senz.
Diese Worte beschreiben wohl am besten, was die Ipfmesse seit vielen Jahrzehnten ausmacht: Sie ist weit mehr als ein Festplatz mit Fahrgeschäften und Festzelt. Sie ist ein Ort der Begegnung – für Familien, Freunde, Vereine und Generationen.
Auch Schausteller zufrieden
Zufrieden zeigten sich auch die Schausteller und Betreiber der Fahrgeschäfte. Das durchgehend sonnige Wetter sorgte an allen Veranstaltungstagen für eine hohe Besucherfrequenz und beste Voraussetzungen für das traditionsreiche Volksfest.
My Fleckle meint
Die Ipfmesse 2026 hat einmal mehr gezeigt, warum sie zu den bedeutendsten Volksfesten der Region zählt. Nicht nur das abwechslungsreiche Programm, sondern vor allem das friedliche Miteinander, das große ehrenamtliche Engagement und die wirtschaftliche Bedeutung für Handel, Gastronomie, Schausteller und Aussteller machen ihren besonderen Charakter aus.
Wenn Polizei, Rettungsdienst, Stadtverwaltung, Aussteller und Besucher gleichermaßen zufrieden auf fünf Veranstaltungstage zurückblicken, dann ist das vielleicht die schönste Bilanz, die ein Volksfest erreichen kann.


