Wieviel Iran-Krieg steckt wirklich im Benzinpreis? Was Marktpanik, Margen und Politik damit zu tun haben

Die Spritpreise in Deutschland sind seit Beginn der Iran-Eskalation massiv gestiegen. Doch nicht jeder Cent an der Zapfsäule ist automatisch „Krieg“.

Die eigentliche Verwirrung in der Debatte ist diese: An der Zapfsäule wird oft alles in einen Topf geworfen — Krieg, Rohöl, Steuern, Spekulation, Konzernmargen. Das führt schnell zu einfachen Schuldzuweisungen. Sauber betrachtet sind es aber vier Ebenen: erstens der reale Schock am Weltölmarkt, zweitens ein geopolitischer Risikoaufschlag, drittens Raffinerie-, Transport- und Handelsmargen, viertens der deutsche Steuerblock. Erst wenn man diese Ebenen trennt, lässt sich seriös beantworten, wie viel „Iran-Krieg“ wirklich im Benzinpreis steckt und wo Gewinnmitnahme beginnt.

Die Spritpreise in Deutschland sind seit Beginn der Iran-Eskalation massiv gestiegen. Doch nicht jeder Cent an der Zapfsäule ist automatisch „Krieg“. Ein Teil ist echter Weltmarkt-Schock, ein Teil Risikoaufschlag, ein Teil Marktmechanik – und ein Teil kann auf verzögerte Preissenkungen oder überhöhte Margen zurückgehen. Die Bundesregierung kann gegensteuern, aber ihre Möglichkeiten sind begrenzt und oft teuer.

Wieviel Iran-Krieg steckt wirklich im Benzinpreis?

Wenn Benzin und Diesel teurer werden, wirkt die Erklärung oft naheliegend: Krieg, Unsicherheit, höhere Ölpreise. Tatsächlich steckt der Konflikt mit Iran derzeit spürbar im Spritpreis. Aber nicht jeder Cent an der Zapfsäule ist automatisch „Krieg“.

My Fleckle hat sich das mal genauer angeschaut.

Spritpreise im Ostalbkreis: Wo Tanken gerade besonders teuer – oder noch bezahlbar – ist

Die Spritpreise bleiben auch im Ostalbkreis in Bewegung. Je nach Ort und Tankstelle liegen zwischen günstig und teuer teils viele Cent pro Liter. Wer nicht vergleicht, zahlt schnell deutlich mehr.

My Fleckle sagt Ihnen, worauf es ankommt.