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Maximilian Klos und Noah Wagner haben ihre Ausbildung zum Straßenwärter erfolgreich abgeschlossen und verstärken künftig die Straßenmeisterei Ellwangen. Foto: Landratsamt Ostalbkreis

Wer kümmert sich eigentlich um unsere Straßen?

Schlaglöcher, Baustellen, Winterdienst: Straßenwärter sorgen dafür, dass der Verkehr im Ostalbkreis sicher läuft. Zwei junge Fachkräfte haben ihre Ausbildung jetzt erfolgreich abgeschlossen.

OSTALBKREIS. Wir merken ihre Arbeit meistens erst dann, wenn etwas nicht funktioniert.

Ein Schlagloch taucht auf. Ein Baum liegt nach einem Sturm auf der Straße. Im Winter muss morgens gestreut werden. Eine Baustelle wird abgesichert oder nach einem Unfall müssen Gefahrenstellen beseitigt werden.

Doch Straßen brauchen nicht nur dann Aufmerksamkeit, wenn etwas kaputt ist. Sie müssen laufend kontrolliert, gepflegt und sicher gehalten werden.

Genau darum kümmern sich Straßenwärter.

Viel mehr als Winterdienst

Der Beruf gehört zu den Arbeiten, die im Alltag kaum auffallen, obwohl sie ständig gebraucht werden.

Straßenwärter kontrollieren Fahrbahnen und Verkehrseinrichtungen, sichern Baustellen und Unfallstellen, kümmern sich um Entwässerung, Grünflächen und Verkehrszeichen und übernehmen im Winter den Räum- und Streudienst.

Das bedeutet: draußen arbeiten, Verantwortung übernehmen und oft schnell reagieren, wenn irgendwo eine Gefahr entsteht.

Drei Jahre Ausbildung

Im Ostalbkreis haben jetzt zwei junge Straßenwärter ihre dreijährige Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Künftig verstärken sie die Straßenmeisterei Ellwangen.

Die Ausbildung verbindet Theorie und Praxis. Neben handwerklichem Geschick gehören technisches Verständnis, Verkehrssicherheit und der Umgang mit Maschinen und Fahrzeugen dazu.

Wer diesen Beruf ergreift, lernt also nicht nur, Straßen auszubessern. Er muss auch erkennen können, wann aus einer kleinen Beschädigung ein Sicherheitsproblem werden kann.

Ein Beruf, den fast jeder braucht

Straßen sind Teil unserer täglichen Infrastruktur.

Wir fahren zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen oder zum Arzt. Unternehmen sind darauf angewiesen, dass Waren transportiert werden können. Busse, Rettungsdienste und Handwerker brauchen funktionierende Verkehrswege.

Dass Straßen sicher nutzbar bleiben, passiert deshalb nicht von allein.

Straßen entstehen nicht nur beim Bau – sie müssen jeden Tag sicher gehalten werden.

Genau darin liegt die Bedeutung des Berufs.

Auch der Beruf verändert sich

Wie viele technische Berufe verändert sich auch die Arbeit auf der Straße.

Digitale Dokumentation, moderne Fahrzeuge, Maschinen und neue technische Hilfsmittel spielen eine immer größere Rolle. Gleichzeitig bleibt vieles praktische Arbeit vor Ort.

Das macht den Beruf zu einer Mischung aus Handwerk, Technik und Verantwortung.

Vielleicht ein Beruf, an den man nicht sofort denkt

Bei der Berufswahl stehen oft bekannte Ausbildungsberufe im Mittelpunkt. Straßenwärter gehören eher zu denen, die man erst entdeckt, wenn man genauer hinschaut.

Dabei ist die Aufgabe ziemlich konkret:

dafür sorgen, dass andere sicher unterwegs sein können.

Und vielleicht lohnt es sich gerade deshalb, bei der Frage nach dem passenden Ausbildungsberuf auch einmal auf diejenigen zu schauen, die unseren Alltag im Hintergrund am Laufen halten.

Redaktions-ID: EB-SW-001