Die Teilnehmenden des Workshops bei der Firma RUD in Aalen-Unterkochen. Foto: RUD Ketten Rieger & Dietz GmbH u. Co. KG
Workshop stärkt Medienkompetenz bei Auszubildenden
Aalen. Wie viel Smartphone, Social Media und Gaming sind eigentlich noch normal? Mit dieser Frage haben sich jetzt zahlreiche Auszubildende des Netzwerks „Gesunde Betriebe Region Aalen“ beschäftigt. Im Rahmen des Workshops „Medien – Und wann wird es zu viel?“ standen digitale Gewohnheiten und ein bewusster Umgang mit Medien im Mittelpunkt.
Die interaktiven Veranstaltungen fanden im Landratsamt Ostalbkreis sowie bei der Firma RUD Ketten Rieger & Dietz GmbH u. Co. KG statt.
Unter der Leitung von Anika Blinzer von der Suchtberatungsstelle des Diakonieverbandes Ostalb und dem Kommunalen Suchtbeauftragten des Ostalbkreises, Tobias Braun, erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die Mechanismen moderner Medienangebote und deren Wirkung auf das eigene Verhalten.
Dabei ging es nicht nur um mögliche Risiken digitaler Medien, sondern auch um deren Chancen im Alltag und Berufsleben. Themen wie Belohnungssysteme in Apps, Algorithmen oder das Phänomen „FOMO“ – die Angst, etwas zu verpassen – wurden anschaulich erklärt.
Durch Selbsttests und praktische Übungen konnten die Auszubildenden ihre eigenen Mediengewohnheiten reflektieren und mögliche Warnsignale frühzeitig erkennen. Zudem wurden Strategien für einen bewussteren Umgang mit digitalen Medien vermittelt – etwa feste Offline-Zeiten oder klare Grenzen im Alltag.
Mit dem Workshop möchte das Netzwerk „Gesunde Betriebe Region Aalen“ junge Menschen frühzeitig für einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien sensibilisieren und die Medienkompetenz in der Ausbildung stärken.
Die positive Resonanz der Teilnehmenden zeigte deutlich, dass das Thema für viele junge Menschen eine große Rolle spielt und der Bedarf an Austausch und Aufklärung weiterhin hoch ist.


