Neues Gesundheitsprojekt stärkt Beratung im Schwäbischen Wald
Ostalbkreis/Rems-Murr-Kreis. Das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg hat das gemeinsame Förderprojekt „Gesund vernetzt – Gesundheitskompetenz kreisübergreifend stärken“ bewilligt. Das Vorhaben des Ostalbkreis und des Rems-Murr-Kreis läuft bis Ende 2028 und soll die Gesundheitsversorgung sowie die Beratung der Bürgerinnen und Bürger in der Region verbessern.
Im Mittelpunkt stehen zwei Gesundheitsberaterinnen beziehungsweise Gesundheitsberater, sogenannte Community Health Nurses, die künftig in der Region Schwäbischer Wald tätig sein werden. Zum Projektgebiet gehören die Gemeinden Alfdorf, Kaisersbach, Gschwend, Spraitbach und Durlangen.
Die Region wurde ausgewählt, weil dort die hausärztliche Versorgung vergleichsweise niedrig ist. Die Gesundheitsberater sollen Menschen künftig unter anderem zu Themen wie gesunde Ernährung, Bewegung, Stressbewältigung, Einsamkeit, Sturzprävention oder dem Umgang mit chronischen Erkrankungen unterstützen.
Geplant sind persönliche Beratungen bei Hausbesuchen, per Telefon oder in angemieteten Räumen vor Ort. Gleichzeitig sollen dadurch Hausarztpraxen in der Region entlastet werden.
Ergänzend entsteht mit „OKAPI“ ein KI-gestütztes Informationssystem, das Gesundheits- und Sozialangebote bündelt und Ratsuchenden passende Anlaufstellen aufzeigen soll.
Für das Projekt stehen insgesamt rund 387.000 Euro aus Mitteln des Pakts für den Öffentlichen Gesundheitsdienst zur Verfügung.
Bewerbungen für die Stellen als Gesundheitsberaterin beziehungsweise Gesundheitsberater sind noch bis 7. Juni möglich. Weitere Informationen gibt es unter


