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Von Stammwürze bis Schaumkrone: Wissenswertes rund ums Ipfmessbier

Wenn auf der Ipfmesse die erste Maß eingeschenkt wird, steckt dahinter deutlich mehr als nur Wasser, Malz, Hopfen und Hefe. Das Ipfmessbier aus dem Fürst Wallerstein Brauhaus bekommt mehrere Wochen Zeit zum Reifen und wird eigens für die Mess gebraut. Verwendet werden unter anderem Hopfen aus der Region Spalt sowie heimische Malze – ganz bewusst als Zeichen der regionalen Verbundenheit.

 

Was bedeutet eigentlich Stammwürze?

Auf jedem Bier findet man Angaben wie 12 % Stammwürze oder 13 % Stammwürze. Das beschreibt den Anteil gelöster Stoffe – vor allem Malzzucker – in der Würze vor der Gärung.

Einfach gesagt gilt: Je höher die Stammwürze, desto kräftiger und vollmundiger wirkt das Bier. Festbiere liegen meist etwas höher als normale Biere und schmecken deshalb oft runder und malziger.

Interessant: Die Stammwürze sagt nicht direkt etwas über den Alkoholgehalt aus, sondern eher über den „Körper“ und die spätere Geschmacksfülle.

Wie kalt sollte Bier eigentlich sein?

Viele glauben: je kälter, desto besser. Das stimmt nur teilweise.

  • Helles und Festbier: 7 bis 9 Grad
  • Weißbier: 8 bis 10 Grad
  • Kellerbier: 9 bis 11 Grad

Zu kaltes Bier verliert Geschmack. Wird es eiskalt serviert, nimmt die Zunge Aromen schlechter wahr.

Überraschendes Bierwissen

Wussten Sie, dass die Schaumkrone nicht nur gut aussieht? Sie schützt das Bier sogar vor zu schnellem Kohlensäureverlust und hält Aromen länger im Glas.

Und noch etwas: Die Form des Maßkrugs beeinflusst tatsächlich den Geschmackseindruck. Die große Oberfläche sorgt dafür, dass sich Aromen stärker entfalten – deshalb schmeckt eine frisch gezapfte Maß oft anders als Bier aus der Flasche.

Das Fürst Wallerstein Brauhaus und die Ipfmesse

Die Verbindung zwischen dem Fürst Wallerstein Brauhaus und der Ipfmesse ist längst mehr als eine Lieferbeziehung. Seit Jahren wird eigens für das Volksfest das Ipfmess-Festbier eingebraut. Das Brauhaus blickt selbst auf eine Brautradition bis 1598 zurück und gehört damit zu den traditionsreichen Braustätten der Region.

Für viele Besucher gehört das regionale Festbier inzwischen genauso zur Ipfmesse wie Festzelt, Musik und der Blick auf den Ipf. Oder wie Bürgermeister Dr. Gunter Bühler beim Einbrauen des Festbieres sagte: „Ohne ein süffiges Festbier ist die Ipfmess nicht denkbar.“

So entsteht ein Original Ipfmessbier

Bilder: Fürst Wallerstein Brauerei