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Kirchheim begeistert mit Vielfalt und Gemeinschaft auf der Landesgartenschau

My Fleckle – Die Online-Zeitung

Kirchheim am Ries/Ellwangen. Mit einem eindrucksvollen Auftritt hat sich die Gemeinde Kirchheim am Ries beim „Tag der Kommune“ auf der Landesgartenschau Ellwangen präsentiert. Rund 400 Mitwirkende aus allen Ortsteilen sorgten mit Musik, Tanz, Informationen und Mitmachaktionen für einen abwechslungsreichen und lebendigen Tag. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus der gesamten Gemeinde waren nach Ellwangen gekommen, um das vielfältige Programm zu erleben.

Im Mittelpunkt stand das bunte Bühnenprogramm auf der Sparkassen-Heimatbühne. Bereits am Mittag sorgte die Linedance-Gruppe „Riesliner“ mit ihrem schwungvollen Auftritt für beste Stimmung. Danach präsentierten sich zahlreiche weitere Gruppen und Vereine aus Kirchheim am Ries.

Besonders viel Applaus erhielten die Kinder der katholischen und evangelischen Kindergärten, die mit ihrem Tanzauftritt das Publikum begeisterten. Ein Höhepunkt des Nachmittags war das Musical „Bunte Bande“ des Chors der Grundschule Kirchheim am Ries. Unter der Leitung von Daniel Lutz und Annegret Hauk standen Kinder der Alemannenschule und der Konrad-Biesalski-Schule gemeinsam auf der Bühne und beeindruckten mit Gesang und Schauspiel.

Am Abend übernahmen dann die Blasmusikgruppe „Riesrandblech“ sowie der Musikverein Kirchheim am Ries das musikalische Programm. Emotional wurde es beim Auftritt der Passionsspielgruppe Dirgenheim. Die gesanglichen Beiträge von Felicia Bihr, Barbara König und Christine Müller sorgten dabei für besondere Momente.

Den stimmungsvollen Abschluss bildeten schließlich mehrere Chöre aus der Gemeinde: Cantemus, die Chorgemeinschaft Kirchheim-Goldburghausen, der Weinchor Riesrand-Ipf sowie der Kirchenchor Dirgenheim traten zunächst einzeln auf und vereinten sich später zu einem großen Projektchor. Gemeinsam mit dem Musikverein sangen sie zum Finale das „Kirchheimer Lied“ – ein emotionaler Schlusspunkt eines gelungenen Tages.

Auch abseits der Bühne gab es im Stadtpark viel zu entdecken. Zahlreiche Vereine und Gruppen informierten an Ständen über ihre Arbeit und luden zum Mitmachen ein. Der Obst- und Gartenbauverein Kirchheim am Ries demonstrierte anschaulich die Herstellung von frischem Apfelsaft – von der Apfelmühle bis zur Saftpresse. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit, selbst Hand anzulegen und den frisch gepressten Saft zu probieren.

Großes Interesse weckte auch der SKV Benzenzimmern mit Informationen rund um den Bibererlebnispfad und den Lebensraum des Bibers bei Benzenzimmern. Vor allem Kinder freuten sich über Biber-Masken, Kekse in Biberform und einen ausgestopften Biber.

Innovativ präsentierte sich der Freundeskreis Kloster Kirchheim gemeinsam mit der Initiative LebensWeGe. Heimatforscher Edwin Michler stellte zusammen mit Gemeinderat Marco Kleebauer einen digitalen Kloster-Avatar vor. Mithilfe künstlicher Intelligenz konnten Besucher mit einem virtuellen Edwin Michler ins Gespräch kommen und mehr über die Geschichte des Kirchheimer Klosters erfahren. Das über viele Jahre gesammelte Wissen wurde dafür in aufwendiger Arbeit digital aufbereitet und soll künftig dauerhaft abrufbar sein.

Großen Zuspruch erhielt zudem die Bücherei Kirchheim. Gemeinsam mit Autorin Marie Breitenbucher wurden Lesungen, Spiele und ein Maltisch für Kinder angeboten. Gleichzeitig informierte das Büchereiteam über seine ehrenamtliche Arbeit und das vielfältige Angebot der Einrichtung.

Der Partnerschaftsverein „Unisono“ stellte schließlich die langjährige Gemeindepartnerschaft mit Solarolo in Italien vor. Mit einem unterhaltsamen Nudelquiz konnten Besucher spielerisch mehr über die freundschaftlichen Beziehungen und den Austausch zwischen den Gemeinden erfahren.

Bürgermeister Danyel Atalay zeigte sich am Ende des Tages begeistert vom großen Engagement der Beteiligten: „Die Landesgartenschau war eine hervorragende Gelegenheit, das vielfältige Vereinsleben und den starken Zusammenhalt unserer Gemeinde zu präsentieren. Das große Engagement der vielen Ehrenamtlichen macht Kirchheim am Ries zu einem lebens- und liebenswerten Ort.“