Keltische Geschichte am Ipf erleben
Wer am Ipf unterwegs ist, begegnet nicht nur einer beeindruckenden Landschaft, sondern auch den Spuren der Kelten. Die Freilichtanlage bei Bopfingen macht sichtbar, wie das Leben vor vielen Jahrhunderten ausgesehen haben könnte. Mit nachgebauter Schutzmauer, keltischem Herrenhaus und viel Liebe zum Detail ist hier ein Ort entstanden, an dem Geschichte greifbar wird.
Unterhalb des Ipfs lässt sich bis heute ein Stück keltischer Geschichte entdecken. Die keltische Freilichtanlage bei Bopfingen zeigt anschaulich, wie das Leben der Menschen vor vielen Jahrhunderten ausgesehen haben könnte. Wer hier vorbeikommt, bekommt nicht nur einen Eindruck von früheren Wohn- und Schutzanlagen, sondern auch davon, wie eng die Stadt Bopfingen mit ihrer Geschichte verbunden ist.
Im Mittelpunkt der Anlage stehen der Nachbau einer keltischen Schutzmauer, ein großes Herrenhaus sowie ein Informationspavillon. Die Bauwerke orientieren sich an archäologischen Erkenntnissen und geben einen Eindruck davon, wie sogenannte Viereck- oder Keltenschanzen aufgebaut gewesen sein könnten. Solche Anlagen waren durch Wälle und Gräben geschützt und boten ihren Bewohnern eine sichere Wohn- und Arbeitsstätte.
Viele dieser keltischen Gutshöfe bestanden vermutlich aus mehreren Gebäuden. Neben einem größeren Herrenhaus gab es kleinere Bauten, Ställe und Arbeitsbereiche. Forscher gehen davon aus, dass solche Anlagen Teil ländlicher Gemeinschaften waren. Manche sehen darin sogar frühe Vorläufer späterer Gemeindestrukturen.


