Breitbandcluster aus dem Ostalbkreis erhalten Förderung in Millionenhöhe

Ostalbkreis – Neun Kommunen im Ostalbkreis erhielten von Innen-
und Digitalisierungsminister Thomas Strobl Förderbescheide des Landes Baden-Württemberg
zum kommunalen Breitbandausbau. Dabei wurden die beiden kommunalen Breitbandcluster
Cluster West mit Clusterführer Gemeinde Spraitbach sowie den Gemeinden Eschach,
Göggingen, Gschwend, Ruppertshofen und Täferrot und Cluster MutMög mit Clusterführer
Mutlangen und der Gemeinde Mögglingen sowie der Einzelantrag der Stadt Lorch
berücksichtigt.

Insgesamt erhielten das Cluster West Landesfördermittel in Höhe von 11 Mio. Euro, das Cluster
MutMög 6,3 Mio. Euro und die Stadt Lorch 0,4 Mio. Euro für die Erschließung von insgesamt
rund 8.000 Haushalten. Aus Sicht von Landrat Dr. Joachim Bläse hat sich die gute Vorbereitung
der Förderanträge durch das Breitbandkompetenzzentrum des Ostalbkreises und die Breitband
Ostalb KAöR gelohnt. Mit dieser Fördertranche komme der Ausbau der digitalen Infrastruktur im
Ostalbkreis weiter voran, denn eine hohe Datenübertragungsrate im Internet sei
Grundvoraussetzung für die wirtschaftliche Entwicklung des Standorts Ostalbkreis, so Bläse
weiter.

Die Landkreisverwaltung hat bereits vor zehn Jahren mit dem Aufbau eines kreisweiten
Backbone-Netzes begonnen und die Umsetzung weitgehend abgeschlossen. Betrieben wird das
Backbone-Netz durch die NetCom GmbH Ellwangen. Mit der finanziellen Unterstützung des
Landes kann nun der Breitbandausbau in den Kommunen fortgesetzt werden.

 

V. l.: Bürgermeister Danny Kuhl (Gemeinde Göggingen), Werner Riek
(Landratsamt Ostalbkreis), Bürgermeister Adrian Schlenker (Gemeinde Mögglingen),
Bürgermeisterin Marita Funk (Stadt Lorch), Minister Thomas Strobl, Bürgermeister Markus
Bareis (Gemeinde Täferrot), Bürgermeisterin Stephanie Eßwein (Gemeinde Mutlangen),
Bürgermeister Johannes Schurr (Gemeinde Spraitbach) und Tim Bückner MdL

Foto: Gemeinde Mutlangen