Historisches Haus liebevoll saniert oder klug neu genutzt? Der Denkmalschutzpreis Baden-Württemberg sucht private Vorzeigeprojekte – mit bis zu 25.000 Euro Preisgeld. Bewerbungsschluss: 30. April 2026.

Der Schwäbische Heimatbund und der Landesverein Badische Heimat schreiben zum 39. Mal den Denkmalschutzpreis Baden-Württemberg aus. Im Mittelpunkt stehen die denkmalgerechte Erhaltung und die Neunutzung historischer Gebäude – vom mittelalterlichen Haus bis zu prägenden Bauten des 20. Jahrhunderts.

Bis zu fünf Preisträgerinnen und Preisträger werden ausgezeichnet. Das Preisgeld von insgesamt 25.000 Euro stellt die Wüstenrot Stiftung zur Verfügung. Bewerben können sich private Eigentümerinnen und Eigentümer, deren Sanierungs- oder Erneuerungsmaßnahme nicht länger als vier Jahre abgeschlossen ist. Auch Architekturbüros und weitere Fachleute können Projekte vorschlagen – diese müssen nicht zwingend unter Denkmalschutz stehen.

„Die Jury würdigt Maßnahmen, bei denen die historisch gewachsene Gestalt des Gebäudes innen wie außen so weit wie möglich bewahrt wurde. Das schließt zukunftsweisende und beispielhafte Umnutzungen oder moderne Akzente nicht aus, wenn sie sich denkmalgerecht einfügen“, betont Dr. Bernd Langner, Geschäftsführer des Schwäbischen Heimatbundes und Mitglied der Fachjury.

Neben dem Geldpreis erhalten die Ausgezeichneten – ebenso beteiligte Architekten und Restauratoren – Urkunden. Für die Eigentümer gibt es außerdem eine Bronzetafel zur Anbringung am Gebäude.

Bewerbungsschluss ist der 30. April 2026. Weitere Informationen sowie eine Broschüre mit allen Angaben zur Ausschreibung stehen unter www.denkmalschutzpreis.de bereit. Die öffentliche Preisvergabe ist Anfang 2027 geplant.

Kurzinfo

  • Preis: Denkmalschutzpreis Baden-Württemberg (39. Ausschreibung)

  • Preisgeld: 25.000 Euro (bis zu 5 Preisträger)

  • Wer kann mitmachen? Private Eigentümer; Vorschläge auch durch Architekten/Fachleute möglich

  • Frist: 30. April 2026

 

Weitere Infos unter:

https://www.denkmalschutzpreis.de/